sarah graf, 1980 luzern/schweiz
studiert seit 2007 kunst an der hochschule für gestaltung und kunst basel
casa bartuzzi/2008/videoperformanc
ein zusammenarbeit mit sabrina davatz
2 beams an je eine wand je eines zimmers, eine direkte und eine aufgezeichnete übertragung mit ton
mithilfe von videoübertragungen belebten wir die leer stehenden räumlichkeiten einer wohnung einer arbeiterfamilie einer sauerkrautfabrik, die kurze zeit später abgerissen wurde.
die küche und das bad waren zwei intakte räume mit viel atmosphäre, die beiden in der mitte liegenden wohnräume präsentierten sich hingegen als leere, stimmungslose räume. während zwei stunden übertrugen wir einerseits live, andererseits aufgezeichnet, geschehnisse aus der küche, wie aus dem bad. das bild wurde auf die jeweilige aussenwand des bades, resp. der küche, was je einer zimmerwand entsprach, projiziert. die geräusche und die gerüche waren direkt aus dem jeweiligen raum zu vernehmen. auf beiden projektionen waren jeweils die zwei gleichen akteurinnen zu sehen.
